Für eine Einschränkung von Hunden

Zum Schutz von Menschen, Tieren und der Natur

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Hunde haben Folgen

Lautes Gebell hat Folgen!

Menschen leiden unter dem Lärm, Wildtiere werden aufgeschreckt und unsere Natur wird mit Kot und Plastik belastet. Wir setzen uns für eine Einschränkung der privaten Hundehaltung ein.

Gebell stört Menschen, Wild- und Nutztiere

Plötzliches, anhaltendes Bellen beeinträchtigt das Wohlbefinden und raubt den Schlaf. Freilaufende Hunde hetzen Rehe, scheuchen Bodenbrüter auf und beunruhigen Weidetiere, die sich dem nicht entziehen können.

Die Fakten

Die Zahlen sprechen für sich

515'000

Hunde leben in der Schweiz (2025).1

489'000 t

CO₂ pro Jahr von allen Hunden – rund 6300-mal so viel wie alles Feuerwerk.2,3

> 7000

Vorfälle mit Hunden in einem Jahr gemäss Umfrage bei allen Kantonen.5

400 Mio.

Robidog-Säckli pro Jahr – rund 800 Tonnen Plastik.6

~50 %

der Französischen Bulldoggen werden schätzungsweise operiert, damit sie besser atmen können.8

CO₂ pro Jahr: Feuerwerk im Vergleich

Gesamtes Feuerwerk
← kaum sichtbar
≈ 78 tReferenzwert
Alle Hunde
≈ 489'000 t6'300 × Feuerwerk
Hunde und Katzen
≈ 1,27 Mio. t16'000 × Feuerwerk
Internationaler Flugverkehr
≈ 5 Mio. t64'000 × Feuerwerk
Landwirtschaft inkl. Nutztierhaltung
≈ 6,4 Mio. t82'000 × Feuerwerk
Autos (Personenverkehr Strasse)
≈ 10,6 Mio. t136'000 × Feuerwerk

Autos und Landwirtschaft: BAFU-Treibhausgasinventar 2022, CO₂-Äquivalente; der Personenverkehr umfasst auch Motorräder und Reisebusse (BAFU). Flugverkehr: internationaler Luftverkehr ab der Schweiz (BAFU). Hunde und Katzen: Hochrechnung 515'000 Hunde × 950 kg und rund 2 Mio. Katzen × 390 kg (ESU-services)1,2. Feuerwerk: 78 t CO₂ aus dem Abbrennen sämtlicher Feuerwerkskörper der Schweiz pro Jahr (BAFU, via SRF)3. Der Feuerwerksbalken ist auf 3 Pixel aufgerundet, sonst wäre er unsichtbar.

Stimmen

Darum sagen wir JA

«Jeden Morgen liegen Robidog-Säckli am Waldrand, schön verknotet, aber nicht entsorgt. Und im Heu landet der Kot, den niemand aufgenommen hat.»

Platzhalter – Stimme folgt

«Freilaufende Hunde sind für Rehe im Winter purer Stress. Sie verlieren auf der Flucht wichtige Energiereserven.»

Platzhalter – Stimme folgt

«Der Nachbarshund bellt, sobald wir den Garten betreten. Seit Jahren. Mit Anstand hat das nichts mehr zu tun.»

Platzhalter – Stimme folgt

«Mein Kind traut sich nicht mehr allein in den Park. ‹Der will nur spielen› hilft da nicht weiter.»

Platzhalter – Stimme folgt

«Beim Joggen werde ich jede Woche von einem freilaufenden Hund verfolgt. Die Leine hängt derweil um den Hals des Halters.»

Platzhalter – Stimme folgt

«Viele Rassen werden so gezüchtet, dass sie kaum noch atmen können. Mit Tierliebe hat das wenig zu tun.»

Platzhalter – Stimme folgt

Initiativtext

Hundeinitiative

Die Schweiz muss Menschen und Tiere besser vor Gebell, Bissen und Hundekot schützen. Auch der durch Hunde verursachte Umweltschaden ist unnötig und vermeidbar. So darf es nicht weitergehen! Deshalb lancieren wir die eidgenössische Volksinitiative «Für eine Einschränkung von Hunden (Hundeinitiative)».

Die Bundesverfassung wird wie folgt geändert: Art. 80a Hundehaltung

Abs. 1

Die Haltung von Hunden durch Privatpersonen ist verboten. Verboten sind auch der Verkauf und die Zucht von Hunden für die private Haltung.

Erklärung

Privatpersonen dürfen keine Hunde mehr halten. Damit das Verbot nicht umgangen wird, sind auch Verkauf und Zucht für die private Haltung verboten. Arbeitshunde bleiben erlaubt.

Abs. 2

Vom Verbot ausgenommen sind Hunde, die eingesetzt oder ausgebildet werden:
a. im Dienst von Polizei, Armee, Zoll und Grenzschutz;
b. in der Rettungs- und Katastrophenhilfe;
c. als Blindenführ- oder Assistenzhunde;
d. als Herdenschutz- oder Hütehunde in der Landwirtschaft;
e. als Jagdhunde für die Ausübung der Jagd.

Erklärung

Arbeitshunde werden von geschulten Personen in einem klar definierten Rahmen geführt und sind von der Initiative nicht betroffen, ebenso Hunde in Ausbildung für diese Aufgaben.

Abs. 3

Das Gesetz regelt die Voraussetzungen für die Ausnahmen nach Absatz 2. Es kann weitere Ausnahmen vorsehen, namentlich für die vorübergehende Einreise mit Hunden, für Tierheime sowie für die Zucht und Ausbildung von Hunden nach Absatz 2.

Erklärung

Der Gesetzgeber regelt Härtefälle wie Ferienreisende mit Hund, Tierheime oder Patenfamilien, die Blindenführhunde aufziehen.

Abs. 4

Für den Vollzug der Vorschriften sind die Kantone zuständig, soweit das Gesetz ihn nicht dem Bund vorbehält.

Erklärung

An der Kompetenzverteilung zwischen Bund und Kantonen ändert sich nichts. Die Initiative schafft aber einen klaren, schweizweit einheitlichen Rahmen für die private Hundehaltung.

Übergangsbestimmung

Art. 197

¹ Die Ausführungsbestimmungen zu Artikel 80a treten spätestens zwei Jahre nach dessen Annahme durch Volk und Stände in Kraft.
² Hunde, die im Zeitpunkt der Annahme von Artikel 80a durch Volk und Stände in der nationalen Hundedatenbank registriert sind, dürfen von ihren bisherigen Halterinnen und Haltern bis zum Tod des Tieres weiter gehalten werden.

Erklärung

Die Einschränkung gilt nicht sofort, und niemandem wird ein Hund weggenommen. Diese Übergangsfrist verhindert abrupte Veränderungen und sorgt dafür, dass sich alle Beteiligten fair und rechtzeitig anpassen können.

Fragen und Antworten

Fragen und Antworten

Was wird mit der Volksinitiative verlangt, und was nicht?

Wir möchten die private Hundehaltung reduzieren. Damit schützen wir Menschen, Tiere und die Umwelt besser vor den negativen Auswirkungen von Hunden.

Die Initiative stellt kein absolutes Verbot dar. Polizei-, Rettungs-, Blindenführ- und Herdenschutzhunde bleiben erlaubt. Bereits registrierte Hunde dürfen bis zu ihrem Lebensende bei ihren Halterinnen und Haltern bleiben. Dagegen würde künftig unterbunden, dass Einzelpersonen unkoordiniert Hunde halten und Menschen, Tiere und die Umwelt dadurch beeinträchtigt werden.

Muss ich meinen Hund abgeben?

Nein. Hunde, die bei Annahme der Initiative in der nationalen Hundedatenbank registriert sind, dürfen bis zu ihrem Tod bei ihren bisherigen Halterinnen und Haltern bleiben (siehe Übergangsbestimmung). Es dürfen einfach keine neuen Hunde mehr privat angeschafft werden.

Warum braucht es eine nationale Regelung?

Heute gelten je nach Kanton und Gemeinde andere Regeln zu Leinenpflicht, Hundesteuer, Rasselisten und Kotentsorgung. Das führt zu einem regulatorischen Flickenteppich. Die Erfahrung zeigt: Viele Gemeinden können die bestehenden Vorschriften nicht konsequent durchsetzen, weil Hunde weiterhin niederschwellig gekauft werden können – auch online und aus dem Ausland. Es braucht zwingend eine nationale Lösung, die Rechtsklarheit schafft.

Die meisten Hundehalter sind doch rücksichtsvoll. Schiesst die Initiative nicht über das Ziel hinaus?

Selbst wenn sich 95 Prozent der Halterinnen und Halter an das Aufsammelgebot halten, wie die Branche schätzt7, bleibt bei 515'000 Hunden der Kot von rund 25'000 Hunden liegen – jeden Tag, an 365 Tagen im Jahr. Hunde bellen nicht nur zwei Nächte im Jahr, sondern ganzjährig.

Es gibt doch schon Robidog-Kästen und eine Leinenpflicht?

Genau. Die Allgemeinheit hat schweizweit rund 30'000 Robidog-Systeme aufgestellt7, die regelmässig von Werkhöfen geleert und mit Säckli befüllt werden. Allein in Frauenfeld kostet der Werkhof-Aufwand dafür rund 56'000 Franken pro Jahr9. Trotzdem liegen Kot und volle Säckli in Wäldern, Wiesen und auf Fusswegen. Wenn Selbstverantwortung nicht funktioniert, braucht es eine klare Regel.

Weshalb werden auch Verkauf und Zucht eingeschränkt?

Wird der Verkauf nicht ebenfalls eingeschränkt, läuft man Gefahr, dass Hunde trotz Verbot weiter angeschafft werden. Zudem leiden viele Rassen unter Qualzucht: Bei Französischen Bulldoggen wird schätzungsweise die Hälfte operiert, damit sie wieder besser atmen können8. Der Hund ist nach Jahrtausenden der Zucht längst kein natürliches Tier mehr.

Inwiefern schützt die Initiative Menschen?

Sie schützt vor Gebell, vor Bissen und vor Krankheitserregern im Hundekot. Besonders betroffen sind Kinder, ältere Menschen und Personen mit Angst vor Hunden. Für sie ist ein freilaufender Hund, der «nur spielen will», eine echte Belastung.

Inwiefern schützt die Initiative Tiere?

Freilaufende Hunde hetzen Rehe und stören Bodenbrüter. Weidetiere wie Kühe oder Schafe sind Fluchttiere und werden aufgeschreckt. Hundekot in Mähwiesen gelangt ins Winterfutter. Und die Hunde selbst sind am stärksten von Tierschutzverfahren betroffen10.

Inwiefern schützt die Initiative unsere Umwelt?

Hunde fressen Fleisch, das produziert und transportiert werden muss. Gemäss ESU-services verursacht ein mittelgrosser Hund jährlich rund 950 kg CO₂-Äquivalente2, SRF vergleicht die Umweltbelastung mit einem Europaflug4. Sämtliches Feuerwerk der Schweiz stösst pro Jahr rund 78 Tonnen CO₂ aus3. Hinzu kommen rund 400 Millionen Plastiksäckli pro Jahr6.

Schränkt die Initiative die persönliche Freiheit ein?

Die Initiative schützt die Freiheit aller – einschliesslich derjenigen, die unter Gebell, Hundekot und Angst leiden. Wir erachten diese Einschränkung als verhältnismässig: Hunde werden nicht grundsätzlich verboten, sondern nur dort, wo sie unkoordiniert und ohne Notwendigkeit gehalten werden.

Haben Hunde in der Schweiz Tradition?

Tradition und Bräuche sind nicht starr, sondern entwickeln sich mit der Zeit weiter. Der Bernhardiner bleibt als Symbol erhalten – auf Postkarten und als Rettungshund im Einsatz. Viele schauen sich Hunde gerne an, müssen aber nicht selbst einen halten.

Welche Auswirkungen erwarten wir auf Tourismus und Wirtschaft?

Wir gehen von positiven Effekten aus: sauberere Wanderwege, ruhigere Quartiere und weniger Reinigungskosten für Gemeinden. Für Menschen mit Angst vor Hunden könnte die Schweiz als Reiseziel attraktiver werden.

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Die Unterschriftenbogen folgen nach der Vorprüfung durch die Bundeskanzlei. Unterschreiben dürfen alle in eidgenössischen Angelegenheiten Stimmberechtigten.

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Sammle in deiner Gemeinde Unterschriften – am Markt, vor dem Dorfladen oder an der Waldhütte. Pro Bogen nur eine politische Gemeinde.

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Spendenkonto: [IBAN folgt]
Verein «Für eine Einschränkung von Hunden», [Adresse folgt]

Und jetzt ehrlich

Warum eine solche Initiative? Warum diese Website?

Diese Website zeigt, was passiert, wenn man ein anderes Verbot mit denselben Argumenten begründet, mit denen heute Feuerwerk verboten werden soll. Es geht um Sinn und Unsinn von Verboten.

Wer hinter dieser Website steht

Ich bin professioneller Feuerwerker. Die Faszination für Feuerwerk begann, als ich etwa sechs Jahre alt war. Meine ersten Ausbildungen, unter anderem einen Abbrandkurs bei Hamberger, habe ich Anfang der 2000er-Jahre absolviert. Als die Gesetze und Vorgaben später immer strenger wurden, habe ich die neuen Ausbildungen FWA und FWB abgeschlossen und meine Arbeit weiter professionalisiert. Heute veranstalte ich einmal im Jahr ein professionelles Musikfeuerwerk für eine Schweizer Gemeinde.

Ich habe eigentlich keinen Groll gegen Hundehalterinnen und Hundehalter. Auch wenn im Quartier oft Hunde bellen, teilweise auch nachts, und auch wenn ich im Wald ständig auf liegen gelassene Robidog-Säckli stosse: Ich bin da relativ tolerant und wäre nie auf die Idee gekommen, eine solche Initiative anzustreben.

Aber nach dem Hass, der mir von Befürwortern der Feuerwerksinitiative in den sozialen Medien entgegengebracht wurde, nach den vielen Falschinformationen und nach Behauptungen wie der, wir Feuerwerker seien Tierhasser, bin ich mir nicht mehr so sicher. Vielleicht ist es doch an der Zeit, einmal die Hundehalter anzugehen, die ständig Toleranz von anderen fordern. Denn es gibt durchaus viele, die ihr Tier nicht im Griff haben, es vernachlässigen oder viel Toleranz einfordern, ohne selbst Toleranz zu zeigen.

Ich selbst verdiene kein Geld mit Feuerwerk. In den letzten 20 Jahren habe ich oft ehrenamtlich ein musiksynchronisiertes Kunstfeuerwerk an der Bundesfeier oder bei einem Höhenfeuer in meiner Gemeinde organisiert. Die Gemeinde hat jeweils einen Teil des Materials bezahlt, der Rest kam durch Spenden zusammen, und ich habe selbst immer noch etwas aus meinem Privatvermögen dazugegeben, um ein schönes und sicheres Feuerwerk zu ermöglichen.

Dazu kommen rund 5000 Franken für Kurse und rund 15'000 Franken für wiederverwendbares Material und Zündgeräte, ebenfalls aus meinem Privatvermögen. Insgesamt also rund 20'000 Franken für mein Hobby und dafür, den Leuten in meiner Gemeinde eine Freude zu machen.

In dieser Zeit ist es nie zu einem Unfall, einem Brand oder Ähnlichem gekommen, und der Platz wurde stets sauber hinterlassen. Alle gesetzlichen Vorgaben wurden eingehalten. Wir hielten grosse Abstände zu Wäldern und Personen ein, und die Gemeinde informierte vorab alle im Dorf per Flugblatt. Die Sicherheit von Mensch, Tier und Natur stand immer an erster Stelle. Das Feuerwerk hat auch dazu geführt, dass in der Gemeinde viel weniger privates Feuerwerk gezündet wurde: Alle Feuerwerksfans konnten mein Feuerwerk an der offiziellen Bundesfeier bestaunen.

Ich bin also nicht der Feind der Leute, die Böller verbieten wollen. Aber ich habe den Eindruck, dass mich diese Leute als Feind sehen. Das stimmt mich traurig, und es macht mich wütend.

Wo zieht man die Grenze?

Fahre mit der Maus über eine Frage oder tippe sie an: Du siehst, wie sie im Vergleich zu Feuerwerk dasteht. Alle Zahlen beziehen sich auf die Schweiz.

Zum Vergleich: alles Feuerwerk der Schweiz, pro Jahr

CO₂
rund 78 t
Feinstaub PM10
rund 320 t (2 %)
Abfall
rund 1300 t
Verletzte
rund 230*
Gebäudebrände
rund 93

* Gezählt werden nur Erwerbstätige, die über die Unfallversicherung erfasst sind, meist mit Verletzungen durch eigenes Fehlverhalten, also vor allem private Zünderinnen und Zünder. Bei professionellen Feuerwerkern sind es wenige Einzelfälle pro Jahr.

Quellen: BFU 2025 (Verletzte) · SRF/BAFU (CO₂, Feinstaub) · Botschaft des Bundesrates, zitiert von der Feuerwerksinitiative (Abfall, Brände 2018–2022)

  • Ist es richtig, Feuerwerk für alle zu verbieten, weil einige keine Rücksicht nehmen und sich nicht an Regeln halten?
  • CO₂
    Rund 489'000 t pro Jahr (515'000 Hunde × 950 kg). Das ist rund 6300-mal so viel wie alles Feuerwerk, also über 600'000 % mehr.
    Unfälle
    Über 7000 Vorfälle mit Hunden in einem Jahr gemeldet, rund 30-mal so viele wie die rund 230 Feuerwerksverletzten bei Erwerbstätigen. Bei professionellen Feuerwerkern: wenige Einzelfälle pro Jahr.
    Abfall
    Rund 400 Mio. Plastiksäckli (800 t) pro Jahr, dazu der Kot selbst, jeden Tag.
    Lärm
    Gebell an 365 Tagen, auch nachts. Feuerwerk knallt an zwei Abenden.

    Quellen: Statista/VHN · ESU-services via CORRECTIV · SRF · zentralplus

  • CO₂
    Personenverkehr auf der Strasse: 10,6 Mio. t (2022). Das ist rund 135'000-mal so viel wie alles Feuerwerk (über 13 Mio. % mehr).
    Unfälle
    214 Tote und 3935 Schwerverletzte im Strassenverkehr (2025).
    Lärm
    Strassenlärm an 365 Tagen, Tag und Nacht.

    Quellen: BAFU, Kenngrössen THG · ASTRA

  • CO₂
    Internationaler Luftverkehr ab der Schweiz: rund 5 Mio. t pro Jahr. Das ist rund 64'000-mal so viel wie alles Feuerwerk (über 6 Mio. % mehr).
    Lärm
    Fluglärm täglich über den Wohngebieten rund um die Flughäfen.

    Quelle: BAFU

  • CO₂
    Gebäude, vor allem Öl- und Gasheizungen: 9,4 Mio. t (2022). Das ist rund 120'000-mal so viel wie alles Feuerwerk.
    Feinstaub
    Holzfeuerungen verursachen rund 15 % des PM10 der Schweiz, rund siebenmal so viel wie Feuerwerk (2 %). Den ganzen Winter lang.

    Quellen: BAFU, Kenngrössen THG · BAFU, Heizen mit Holz

  • Abfall
    Openair Frauenfeld 297 t, Paléo 299 t, Gurtenfestival 97 t, Street Parade rund 90 t. Diese vier Anlässe allein: über 780 t, rund 60 % des gesamten Feuerwerksabfalls der Schweiz.
    Lärm
    Bässe über mehrere Tage, bis tief in die Nacht.
    CO₂
    Anreise von Hunderttausenden Besucherinnen und Besuchern, Flüge der Künstler.

    Quellen: SRF 3 (2019) · SRF (2025)

  • Wildtiere
    Katzen töten in der Schweiz pro Jahr rund 30 Mio. Vögel und eine halbe Million Reptilien und Amphibien. Feuerwerk erschreckt Wildtiere an zwei Abenden, Katzen jagen jeden Tag.
    Abfall
    Katzenkot in Sandkästen, Gemüsebeeten und Nachbarsgärten.

    Quelle: swissinfo

  • CO₂
    Rund 2 Mio. Katzen × 390 kg = rund 780'000 t pro Jahr. Das ist rund 10'000-mal so viel wie alles Feuerwerk (rund 1 Mio. % mehr).
    Abfall
    Katzenstreu aus fast jedem dritten Haushalt, jede Woche.
    Wildtiere
    Rund 30 Mio. getötete Vögel pro Jahr.

    Quellen: swissinfo · ESU-services via CORRECTIV · BAFU

  • Umwelt
    Ein Pferd belastet die Umwelt pro Jahr so stark wie rund 23'500 km Autofahrt. Allein die rund 80'600 Pferde und Esel auf Landwirtschaftsbetrieben entsprechen fast 1,9 Milliarden Autokilometern.
    Im Alltag
    Ein Pferd erhöht die Umweltbelastung seiner Halterin oder seines Halters um mehr als einen Drittel.

    Quellen: ESU-services · t-online · Agristat 2025

  • Abfall
    Basler Fasnacht 2025: 350 t Räppli und Abfall in drei Tagen. Eine einzige Stadt produziert damit über ein Viertel des gesamten Feuerwerksabfalls der Schweiz.
    Lärm
    Trommeln, Piccolos und Guggenmusik bis in den Morgen.

    Quelle: Kanton Basel-Stadt

  • Lärm
    Stundenschlag und Geläut an 365 Tagen, vielerorts auch nachts.
    CO₂ und Abfall
    Praktisch keine. Trotzdem stören sie manche, und trotzdem verteidigen wir sie als Tradition. Genau wie das Feuerwerk am 1. August.

Professionelle Feuerwerker sind nicht die Leute mit den Böllern

Professionelle Feuerwerker arbeiten schon heute unter strengen Auflagen: Bewilligungen, Sicherheitsabstände, Absperrungen, Dezibel-Grenzwerte sowie Kurs- und Prüfungspflicht mit Ausweis.

Ist es sinnvoll, eine Initiative anzunehmen, die genau diese Leute am härtesten trifft und das Handwerk derjenigen verbietet, die das Problem nicht verursachen?

Bodenknallendes Feuerwerk und grosse Knallkörper sind in der Schweiz bereits heute verboten, ebenso das private Herstellen von Feuerwerk. Trotzdem knallen solche Böller an jedem 1. August und an jedem Silvester. Sie werden schon heute häufig illegal importiert oder selbst gebastelt. Aber nicht von professionellen Feuerwerkern: Wir würden damit unseren Ausweis riskieren. Wer heute illegale Böller zündet, den wird auch ein neues Verbot nicht kümmern.

Quelle zu den bestehenden Verboten: fedpol, Pyrotechnische Gegenstände

Wird die Hundeinitiative eingereicht?

Ob die Hundeinitiative eingereicht wird oder nicht, hängt stark davon ab, ob wir weiterhin professionelle Feuerwerke durchführen können. Es hängt also von der Annahme der Feuerwerksinitiative und von deren Umsetzung ab.

Die Vorarbeit für eine solche Initiative ist gemacht. Ob ich sie selbst weiter vorantreibe, ist im Moment offen. Ich möchte hier erst einmal die Diskussion anregen. Die Domain trete ich unter Umständen später an ein Initiativkomitee oder einen Verein ab, an Leute, die hier stärker betroffen sind.

Unter dem Hass und den Anfeindungen von Befürwortern der Feuerwerksinitiative hat meine Toleranz gegenüber Hundehalterinnen und Hundehaltern bereits massiv gelitten. Und sollte mir diese Initiative meine Leidenschaft, das Feuerwerk an unserer Bundesfeier, verunmöglichen, werde ich die frei werdende Zeit in eine vergleichbare Initiative stecken oder eine solche zumindest unterstützen.

Vor allem, weil den Stimmberechtigten vom Initiativkomitee immer wieder vermittelt wird, professionelles Feuerwerk bleibe weiterhin möglich und es gehe nur darum, Knaller und Lärm einzuschränken. Das ist irreführend: Der Initiativtext verbietet den Verkauf und die Verwendung aller Feuerwerkskörper, die Lärm erzeugen, also auch professionelles Feuerwerk. Ausnahmen gibt es nur auf Gesuch beim Kanton und nur für Anlässe von überregionaler Bedeutung. Ob das Feuerwerk an der Bundesfeier einer Gemeinde wie unserer darunterfällt, ist völlig offen. Und ob die Feuerwerksbranche das überhaupt überlebt, ist ebenfalls fraglich: Sogar die Initianten schreiben, gestützt auf die Botschaft des Bundesrates, dass Fachhändler und Firmen, die professionelle Feuerwerke durchführen, besonders betroffen wären.

Ich bin nicht für Böller. Aber ich bin gegen die Bestrafung und Verleumdung Unschuldiger und gegen das Verbot eines traditionellen Handwerks.

Der Verfasser dieser Website

Pour une limitation des chiens

Pour protéger les êtres humains, les animaux et la nature

Participer

Les chiens ont des conséquences

Les aboiements ont des conséquences !

Les êtres humains souffrent du bruit, les animaux sauvages sont effrayés et notre nature est polluée par les excréments et le plastique. Nous nous engageons pour une limitation de la détention privée de chiens.

Les aboiements dérangent les humains, la faune et le bétail

Des aboiements soudains et prolongés nuisent au bien-être et privent de sommeil. Les chiens en liberté pourchassent les chevreuils, dérangent les oiseaux nicheurs au sol et inquiètent le bétail au pâturage, qui ne peut pas s’y soustraire.

Les faits

Les chiffres parlent d’eux-mêmes

515 000

chiens vivent en Suisse (2025).1

489 000 t

de CO₂ par an pour tous les chiens – environ 6300 fois plus que tous les feux d’artifice.2,3

> 7000

incidents impliquant des chiens en une année, selon une enquête auprès de tous les cantons.5

400 mio

de sachets Robidog par an, soit environ 800 tonnes de plastique.6

~50 %

des bouledogues français seraient opérés pour mieux respirer.8

CO₂ par an : les feux d’artifice en comparaison

Tous les feux d’artifice
← à peine visible
≈ 78 tRéférence
Tous les chiens
≈ 489 000 t6 300 × les feux d’artifice
Chiens et chats
≈ 1,27 mio t16 000 × les feux d’artifice
Trafic aérien international
≈ 5 mio t64 000 × les feux d’artifice
Agriculture, élevage compris
≈ 6,4 mio t82 000 × les feux d’artifice
Voitures (transport de personnes sur route)
≈ 10,6 mio t136 000 × les feux d’artifice

Voitures et agriculture : inventaire des gaz à effet de serre de l’OFEV 2022, en équivalents CO₂ ; le transport de personnes comprend aussi les motos et les autocars (OFEV). Trafic aérien : trafic aérien international depuis la Suisse (OFEV). Chiens et chats : extrapolation 515 000 chiens × 950 kg et environ 2 millions de chats × 390 kg (ESU-services)1,2. Feux d’artifice : 78 t de CO₂ émises chaque année par la combustion de tous les feux d’artifice en Suisse (OFEV, via SRF)3. La barre des feux d’artifice est arrondie à 3 pixels, sinon elle serait invisible.

Témoignages

Voilà pourquoi nous disons OUI

« Chaque matin, des sachets Robidog traînent en lisière de forêt, bien noués mais pas jetés. Et les crottes que personne n’a ramassées finissent dans le foin. »

Espace réservé – témoignage à venir

« En hiver, les chiens en liberté sont un stress pur pour les chevreuils. Dans leur fuite, ils perdent de précieuses réserves d’énergie. »

Espace réservé – témoignage à venir

« Le chien du voisin aboie dès que nous mettons un pied dans le jardin. Depuis des années. Cela n’a plus rien à voir avec le respect. »

Espace réservé – témoignage à venir

« Mon enfant n’ose plus aller seul au parc. “Il veut juste jouer” n’aide pas beaucoup. »

Espace réservé – témoignage à venir

« En faisant mon jogging, je suis poursuivi chaque semaine par un chien en liberté. Pendant ce temps, la laisse pend au cou du maître. »

Espace réservé – témoignage à venir

« Beaucoup de races sont élevées de telle sorte qu’elles peuvent à peine respirer. Cela n’a pas grand-chose à voir avec l’amour des animaux. »

Espace réservé – témoignage à venir

Texte de l’initiative

Initiative sur les chiens

La Suisse doit mieux protéger les êtres humains et les animaux contre les aboiements, les morsures et les crottes de chien. Les dommages environnementaux causés par les chiens sont eux aussi inutiles et évitables. Cela ne peut pas continuer ainsi ! C’est pourquoi nous lançons l’initiative populaire fédérale « Pour une limitation des chiens (initiative sur les chiens) ».

La Constitution fédérale est modifiée comme suit : Art. 80a Détention de chiens

Al. 1

La détention de chiens par des particuliers est interdite. Sont également interdits la vente et l’élevage de chiens destinés à être détenus par des particuliers.

Explication

Les particuliers ne peuvent plus détenir de chiens. Pour que l’interdiction ne soit pas contournée, la vente et l’élevage destinés à la détention privée sont également interdits. Les chiens de travail restent autorisés.

Al. 2

Sont exceptés de l’interdiction les chiens utilisés ou formés :
a. au service de la police, de l’armée, de la douane et de la protection des frontières ;
b. pour le sauvetage et l’aide en cas de catastrophe ;
c. comme chiens-guides d’aveugles ou chiens d’assistance ;
d. comme chiens de protection des troupeaux ou chiens de berger dans l’agriculture ;
e. comme chiens de chasse pour l’exercice de la chasse.

Explication

Les chiens de travail sont conduits par des personnes formées dans un cadre clairement défini et ne sont pas concernés par l’initiative, tout comme les chiens en formation pour ces tâches.

Al. 3

La loi règle les conditions des exceptions prévues à l’al. 2. Elle peut prévoir d’autres exceptions, notamment pour l’entrée temporaire avec des chiens, pour les refuges pour animaux ainsi que pour l’élevage et la formation des chiens visés à l’al. 2.

Explication

Le législateur règle les cas de rigueur, comme les vacanciers avec leur chien, les refuges ou les familles d’accueil qui élèvent des chiens-guides d’aveugles.

Al. 4

L’exécution des dispositions incombe aux cantons dans la mesure où la loi ne la réserve pas à la Confédération.

Explication

La répartition des compétences entre la Confédération et les cantons ne change pas. L’initiative crée toutefois un cadre clair et uniforme dans toute la Suisse pour la détention privée de chiens.

Disposition transitoire

Art. 197

¹ Les dispositions d’exécution relatives à l’art. 80a entrent en vigueur au plus tard deux ans après son acceptation par le peuple et les cantons.
² Les chiens enregistrés dans la banque de données nationale sur les chiens au moment de l’acceptation de l’art. 80a par le peuple et les cantons peuvent continuer d’être détenus par leurs détenteurs actuels jusqu’à la mort de l’animal.

Explication

La limitation ne s’applique pas immédiatement, et aucun chien n’est retiré à qui que ce soit. Ce délai transitoire évite des changements abrupts et permet à toutes les personnes concernées de s’adapter équitablement et à temps.

Questions et réponses

Questions et réponses

Que demande l’initiative populaire, et que ne demande-t-elle pas ?

Nous souhaitons réduire la détention privée de chiens. Nous protégeons ainsi mieux les êtres humains, les animaux et l’environnement contre les effets négatifs des chiens.

L’initiative n’est pas une interdiction absolue. Les chiens de police, de sauvetage, les chiens-guides d’aveugles et les chiens de protection des troupeaux restent autorisés. Les chiens déjà enregistrés peuvent rester chez leurs détenteurs jusqu’à la fin de leur vie. En revanche, il serait désormais impossible que des particuliers détiennent des chiens de manière non coordonnée et portent ainsi atteinte aux êtres humains, aux animaux et à l’environnement.

Dois-je me séparer de mon chien ?

Non. Les chiens enregistrés dans la banque de données nationale au moment de l’acceptation de l’initiative peuvent rester jusqu’à leur mort chez leurs détenteurs actuels (voir disposition transitoire). Il ne sera simplement plus possible d’acquérir de nouveaux chiens à titre privé.

Pourquoi faut-il une réglementation nationale ?

Aujourd’hui, les règles sur l’obligation de laisse, l’impôt sur les chiens, les listes de races et l’élimination des crottes varient selon le canton et la commune. Il en résulte une mosaïque réglementaire. L’expérience montre que de nombreuses communes ne parviennent pas à faire respecter systématiquement les règles existantes, car il reste facile d’acheter un chien, y compris en ligne et à l’étranger. Une solution nationale qui crée la sécurité juridique est indispensable.

La plupart des détenteurs de chiens sont respectueux. L’initiative ne va-t-elle pas trop loin ?

Même si 95 % des détentrices et détenteurs respectent l’obligation de ramasser, comme l’estime la branche7, avec 515 000 chiens, les crottes d’environ 25 000 chiens restent au sol – chaque jour, 365 jours par an. Les chiens n’aboient pas seulement deux nuits par an, mais toute l’année.

Il existe pourtant déjà des stations Robidog et une obligation de laisse ?

Exactement. La collectivité a installé environ 30 000 systèmes Robidog dans toute la Suisse7, régulièrement vidés et réapprovisionnés en sachets par les services de voirie. Rien qu’à Frauenfeld, ce travail coûte environ 56 000 francs par an9. Pourtant, des crottes et des sachets pleins jonchent les forêts, les prés et les chemins. Quand la responsabilité individuelle ne fonctionne pas, il faut une règle claire.

Pourquoi la vente et l’élevage sont-ils aussi limités ?

Si la vente n’était pas limitée elle aussi, on risquerait que des chiens continuent d’être acquis malgré l’interdiction. De plus, de nombreuses races souffrent d’élevages extrêmes : on estime que la moitié des bouledogues français est opérée pour mieux respirer8. Après des millénaires de sélection, le chien n’est plus depuis longtemps un animal naturel.

En quoi l’initiative protège-t-elle les êtres humains ?

Elle protège contre les aboiements, les morsures et les agents pathogènes présents dans les crottes. Les enfants, les personnes âgées et les personnes qui ont peur des chiens sont particulièrement touchés. Pour elles, un chien en liberté qui « veut juste jouer » est une réelle source de stress.

En quoi l’initiative protège-t-elle les animaux ?

Les chiens en liberté pourchassent les chevreuils et dérangent les oiseaux nicheurs au sol. Le bétail au pâturage, comme les vaches ou les moutons, est composé d’animaux de fuite qui sont effrayés. Les crottes dans les prairies de fauche se retrouvent dans le fourrage d’hiver. Et les chiens eux-mêmes sont les plus concernés par les procédures en matière de protection des animaux10.

En quoi l’initiative protège-t-elle notre environnement ?

Les chiens mangent de la viande qui doit être produite et transportée. Selon ESU-services, un chien de taille moyenne génère environ 950 kg d’équivalent CO₂ par an2 ; la SRF compare son impact environnemental à un vol en Europe4. L’ensemble des feux d’artifice en Suisse émet environ 78 tonnes de CO₂ par an3. S’y ajoutent environ 400 millions de sachets en plastique par an6.

L’initiative restreint-elle la liberté personnelle ?

L’initiative protège la liberté de toutes et tous, y compris de celles et ceux qui souffrent des aboiements, des crottes et de la peur. Nous jugeons cette limitation proportionnée : les chiens ne sont pas interdits par principe, mais seulement là où ils sont détenus de manière non coordonnée et sans nécessité.

Les chiens font-ils partie de la tradition suisse ?

Les traditions et les coutumes ne sont pas figées ; elles évoluent avec le temps. Le saint-bernard reste un symbole – sur les cartes postales et en intervention comme chien de sauvetage. Beaucoup aiment regarder les chiens, sans devoir en détenir un eux-mêmes.

Quels effets attendons-nous sur le tourisme et l’économie ?

Nous nous attendons à des effets positifs : des chemins de randonnée plus propres, des quartiers plus calmes et moins de frais de nettoyage pour les communes. Pour les personnes qui ont peur des chiens, la Suisse pourrait devenir une destination plus attrayante.

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Les listes de signatures suivront après l’examen préliminaire par la Chancellerie fédérale. Toutes les personnes ayant le droit de vote en matière fédérale peuvent signer.

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Récolte des signatures dans ta commune – au marché, devant l’épicerie du village ou à la cabane forestière. Une seule commune politique par liste.

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Association « Pour une limitation des chiens », [adresse à venir]

Et maintenant, honnêtement

Pourquoi une telle initiative ? Pourquoi ce site ?

Ce site montre ce qui se passe lorsqu’on justifie une autre interdiction avec les mêmes arguments que ceux avancés aujourd’hui pour interdire les feux d’artifice. Il s’agit du sens et du non-sens des interdictions.

Qui se cache derrière ce site

Je suis artificier professionnel. Ma fascination pour les feux d’artifice a commencé vers l’âge de six ans. J’ai suivi mes premières formations au début des années 2000, notamment un cours de tir chez Hamberger. Lorsque les lois et les prescriptions sont devenues de plus en plus strictes, j’ai suivi les nouvelles formations FWA et FWB et professionnalisé encore davantage mon travail. Aujourd’hui, j’organise une fois par an un feu d’artifice musical professionnel pour une commune suisse.

Je n’ai en fait aucune rancune contre les détentrices et détenteurs de chiens. Même si, dans mon quartier, des chiens aboient souvent, parfois aussi la nuit, et même si je tombe sans cesse en forêt sur des sachets Robidog abandonnés : je suis plutôt tolérant et je n’aurais jamais eu l’idée de lancer une telle initiative.

Mais après la haine que des partisans de l’initiative sur les feux d’artifice m’ont témoignée sur les réseaux sociaux, après toutes les fausses informations et après des affirmations comme celle selon laquelle nous, les artificiers, détesterions les animaux, je n’en suis plus si sûr. Il est peut-être temps de s’en prendre aux propriétaires de chiens qui exigent sans cesse la tolérance des autres. Car il y en a beaucoup qui ne maîtrisent pas leur animal, le négligent ou réclament beaucoup de tolérance sans en faire preuve eux-mêmes.

Je ne gagne pas d’argent avec les feux d’artifice. Ces 20 dernières années, j’ai souvent organisé bénévolement un feu d’artifice artistique synchronisé en musique pour la fête nationale ou lors d’un feu sur les hauteurs dans ma commune. La commune a chaque fois payé une partie du matériel, le reste a été réuni grâce à des dons, et j’ai toujours ajouté moi-même quelque chose de ma fortune privée, afin de permettre un feu d’artifice beau et sûr.

S’y ajoutent environ 5000 francs pour des cours et environ 15 000 francs pour du matériel réutilisable et des appareils de mise à feu, également de ma poche. Au total, environ 20 000 francs pour mon hobby et pour faire plaisir aux gens de ma commune.

Pendant tout ce temps, il n’y a jamais eu d’accident, d’incendie ou quoi que ce soit de semblable, et la place a toujours été laissée propre. Toutes les prescriptions légales ont été respectées. Nous gardions de grandes distances par rapport aux forêts et aux personnes, et la commune informait au préalable tout le village par un tous-ménages. La sécurité des humains, des animaux et de la nature passait toujours en premier. Ce feu d’artifice a aussi permis de réduire fortement les tirs privés dans la commune : tous les fans ont pu admirer mon feu d’artifice à la fête nationale officielle.

Je ne suis donc pas l’ennemi de ceux qui veulent interdire les pétards. Mais j’ai l’impression que ces personnes me voient comme un ennemi. Cela me rend triste, et cela me met en colère.

Où fixer la limite ?

Survole une question avec la souris ou touche-la : tu verras comment elle se compare aux feux d’artifice. Tous les chiffres concernent la Suisse.

En comparaison : tous les feux d’artifice de Suisse, par an

CO₂
env. 78 t
Poussières fines PM10
env. 320 t (2 %)
Déchets
env. 1300 t
Blessés
env. 230*
Incendies de bâtiments
env. 93

* Seules sont comptées les personnes actives couvertes par l’assurance-accidents, blessées le plus souvent par leur propre faute, donc surtout lors de tirs privés. Chez les artificiers professionnels, il s’agit de quelques cas isolés par an.

Sources : BPA 2025 (blessés) · SRF/OFEV (CO₂, poussières fines) · Message du Conseil fédéral, cité par l’initiative sur les feux d’artifice (déchets, incendies 2018–2022)

  • Est-il juste d’interdire les feux d’artifice à tout le monde parce que certains ne font pas preuve d’égards et ne respectent pas les règles ?
  • CO₂
    Environ 489 000 t par an (515 000 chiens × 950 kg). C’est environ 6300 fois plus que tous les feux d’artifice, soit plus de 600 000 % de plus.
    Accidents
    Plus de 7000 incidents impliquant des chiens signalés en une année, environ 30 fois plus que les quelque 230 personnes actives blessées par des feux d’artifice. Chez les artificiers professionnels : quelques cas isolés par an.
    Déchets
    Environ 400 millions de sachets en plastique (800 t) par an, plus les crottes elles-mêmes, chaque jour.
    Bruit
    Des aboiements 365 jours par an, la nuit aussi. Les feux d’artifice éclatent deux soirs.

    Sources : Statista/VHN · ESU-services via CORRECTIV · SRF · zentralplus

  • CO₂
    Transport de personnes sur la route : 10,6 mio t (2022). C’est environ 135 000 fois plus que tous les feux d’artifice (plus de 13 mio % de plus).
    Accidents
    214 morts et 3935 blessés graves sur les routes (2025).
    Bruit
    Bruit routier 365 jours par an, jour et nuit.

    Sources : OFEV, chiffres clés GES · OFROU

  • CO₂
    Trafic aérien international depuis la Suisse : environ 5 mio t par an. C’est environ 64 000 fois plus que tous les feux d’artifice (plus de 6 mio % de plus).
    Bruit
    Bruit des avions chaque jour au-dessus des quartiers autour des aéroports.

    Source : OFEV

  • CO₂
    Bâtiments, surtout chauffages au mazout et au gaz : 9,4 mio t (2022). C’est environ 120 000 fois plus que tous les feux d’artifice.
    Poussières fines
    Les chauffages au bois causent environ 15 % des PM10 en Suisse, environ sept fois plus que les feux d’artifice (2 %). Tout l’hiver.

    Sources : OFEV, chiffres clés GES · OFEV, chauffage au bois

  • Déchets
    Openair Frauenfeld 297 t, Paléo 299 t, Gurtenfestival 97 t, Street Parade env. 90 t. Ces quatre événements à eux seuls : plus de 780 t, environ 60 % de tous les déchets de feux d’artifice de Suisse.
    Bruit
    Des basses pendant plusieurs jours, tard dans la nuit.
    CO₂
    Déplacement de centaines de milliers de visiteurs, vols des artistes.

    Sources : SRF 3 (2019) · SRF (2025)

  • Faune
    En Suisse, les chats tuent chaque année environ 30 millions d’oiseaux et un demi-million de reptiles et d’amphibiens. Les feux d’artifice effraient la faune deux soirs, les chats chassent tous les jours.
    Déchets
    Des crottes de chat dans les bacs à sable, les potagers et les jardins des voisins.

    Source : swissinfo

  • CO₂
    Environ 2 millions de chats × 390 kg = environ 780 000 t par an. C’est environ 10 000 fois plus que tous les feux d’artifice (env. 1 mio % de plus).
    Déchets
    De la litière pour chats dans près d’un ménage sur trois, chaque semaine.
    Faune
    Environ 30 millions d’oiseaux tués par an.

    Sources : swissinfo · ESU-services via CORRECTIV · OFEV

  • Environnement
    Un cheval pèse chaque année autant sur l’environnement qu’environ 23 500 km en voiture. Les quelque 80 600 chevaux et ânes des exploitations agricoles correspondent à eux seuls à près de 1,9 milliard de kilomètres en voiture.
    Au quotidien
    Un cheval augmente de plus d’un tiers l’impact environnemental de sa détentrice ou de son détenteur.

    Sources : ESU-services · t-online · Agristat 2025

  • Déchets
    Carnaval de Bâle 2025 : 350 t de confettis et de déchets en trois jours. Une seule ville produit ainsi plus d’un quart de tous les déchets de feux d’artifice de Suisse.
    Bruit
    Tambours, fifres et Guggenmusik jusqu’au petit matin.

    Source : Canton de Bâle-Ville

  • Bruit
    Sonnerie des heures et volées 365 jours par an, souvent la nuit aussi.
    CO₂ et déchets
    Pratiquement aucun. Elles dérangent pourtant certains, et pourtant nous les défendons comme une tradition. Exactement comme les feux d’artifice du 1er Août.

Les artificiers professionnels ne sont pas ceux qui lancent des pétards

Les artificiers professionnels travaillent déjà aujourd’hui sous des conditions strictes : autorisations, distances de sécurité, périmètres bouclés, valeurs limites en décibels ainsi qu’obligation de cours et d’examen avec permis.

Est-il judicieux d’accepter une initiative qui frappe le plus durement précisément ces personnes et qui interdit le métier de ceux qui ne causent pas le problème ?

Les feux d’artifice qui éclatent au sol et les gros pétards sont déjà interdits en Suisse, tout comme la fabrication privée de feux d’artifice. Pourtant, de tels pétards éclatent chaque 1er Août et chaque Saint-Sylvestre. Ils sont déjà souvent importés illégalement ou bricolés. Mais pas par les artificiers professionnels : nous risquerions notre permis. Celui qui allume aujourd’hui des pétards illégaux ne se souciera pas non plus d’une nouvelle interdiction.

Source sur les interdictions existantes : fedpol, articles pyrotechniques

L’initiative sur les chiens sera-t-elle déposée ?

Que l’initiative sur les chiens soit déposée ou non dépend fortement de la possibilité pour nous de continuer à réaliser des feux d’artifice professionnels. Cela dépend donc de l’acceptation de l’initiative sur les feux d’artifice et de sa mise en œuvre.

Le travail préparatoire pour une telle initiative est fait. Je ne sais pas encore si je la porterai moi-même plus loin. Je souhaite d’abord lancer le débat ici. Je céderai peut-être plus tard le domaine à un comité d’initiative ou à une association, à des personnes plus directement concernées.

Face à la haine et aux attaques des partisans de l’initiative sur les feux d’artifice, ma tolérance envers les détentrices et détenteurs de chiens a déjà énormément souffert. Et si cette initiative devait rendre impossible ma passion, le feu d’artifice de notre fête nationale, je consacrerai le temps ainsi libéré à une initiative comparable, ou du moins j’en soutiendrai une.

Surtout parce que le comité d’initiative laisse sans cesse entendre aux électeurs que les feux d’artifice professionnels resteraient possibles et qu’il s’agirait seulement de limiter les pétards et le bruit. C’est trompeur : le texte de l’initiative interdit la vente et l’utilisation de tous les engins pyrotechniques qui produisent du bruit, y compris les feux d’artifice professionnels. Des exceptions ne sont prévues que sur demande auprès du canton et uniquement pour des manifestations d’importance suprarégionale. Rien ne garantit que le feu d’artifice de la fête nationale d’une commune comme la nôtre en fasse partie. Et il est tout aussi incertain que la branche des feux d’artifice y survive : même les initiants écrivent, en se fondant sur le message du Conseil fédéral, que les commerces spécialisés et les entreprises qui réalisent des feux d’artifice professionnels seraient particulièrement touchés.

Je ne suis pas pour les pétards. Mais je suis contre le fait de punir et de calomnier des innocents, et contre l’interdiction d’un artisanat traditionnel.

L’auteur de ce site

Per una limitazione dei cani

Per proteggere le persone, gli animali e la natura

Partecipa

I cani hanno conseguenze

L’abbaiare ha conseguenze!

Le persone soffrono per il rumore, gli animali selvatici vengono spaventati e la nostra natura è inquinata da escrementi e plastica. Ci impegniamo per una limitazione della detenzione privata di cani.

L’abbaiare disturba persone, fauna selvatica e animali da reddito

Un abbaiare improvviso e persistente compromette il benessere e toglie il sonno. I cani lasciati liberi inseguono i caprioli, disturbano gli uccelli che nidificano a terra e agitano il bestiame al pascolo, che non può sottrarsi.

La detenzione privata di cani è sfuggita di mano

L’obbligo del guinzaglio e di raccogliere gli escrementi viene regolarmente ignorato. Nonostante circa 30 000 stazioni Robidog, i sacchetti restano nei boschi e nei prati. Ogni anno i Cantoni segnalano migliaia di incidenti con cani, talvolta con ferite gravi.

I fatti

I numeri parlano da soli

515 000

cani vivono in Svizzera (2025).1

489 000 t

di CO₂ all’anno da tutti i cani – circa 6300 volte più di tutti i fuochi d’artificio.2,3

> 7000

incidenti con cani in un anno, secondo un sondaggio presso tutti i Cantoni.5

400 mio.

di sacchetti Robidog all’anno, circa 800 tonnellate di plastica.6

~50 %

dei bulldog francesi verrebbe operato per respirare meglio.8

CO₂ all’anno: i fuochi d’artificio a confronto

Tutti i fuochi d’artificio
← appena visibile
≈ 78 tRiferimento
Tutti i cani
≈ 489 000 t6 300 × i fuochi d’artificio
Cani e gatti
≈ 1,27 mio. t16 000 × i fuochi d’artificio
Traffico aereo internazionale
≈ 5 mio. t64 000 × i fuochi d’artificio
Agricoltura, allevamento compreso
≈ 6,4 mio. t82 000 × i fuochi d’artificio
Auto (trasporto di persone su strada)
≈ 10,6 mio. t136 000 × i fuochi d’artificio

Auto e agricoltura: inventario dei gas serra UFAM 2022, in CO₂ equivalenti; il trasporto di persone comprende anche moto e torpedoni (UFAM). Traffico aereo: traffico aereo internazionale dalla Svizzera (UFAM). Cani e gatti: estrapolazione 515 000 cani × 950 kg e circa 2 milioni di gatti × 390 kg (ESU-services)1,2. Fuochi d’artificio: 78 t di CO₂ emesse ogni anno dall’accensione di tutti i fuochi d’artificio in Svizzera (UFAM, via SRF)3. La barra dei fuochi d’artificio è arrotondata a 3 pixel, altrimenti sarebbe invisibile.

Testimonianze

Ecco perché diciamo SÌ

«Ogni mattina ai margini del bosco ci sono sacchetti Robidog, ben annodati ma non smaltiti. E gli escrementi che nessuno ha raccolto finiscono nel fieno.»

Segnaposto – testimonianza in arrivo

«In inverno i cani liberi sono puro stress per i caprioli. Nella fuga perdono preziose riserve di energia.»

Segnaposto – testimonianza in arrivo

«Il cane del vicino abbaia appena mettiamo piede in giardino. Da anni. Non ha più nulla a che fare con il rispetto.»

Segnaposto – testimonianza in arrivo

«Mio figlio non osa più andare da solo al parco. “Vuole solo giocare” non aiuta.»

Segnaposto – testimonianza in arrivo

«Quando faccio jogging, ogni settimana un cane libero mi insegue. Nel frattempo il guinzaglio pende al collo del padrone.»

Segnaposto – testimonianza in arrivo

«Molte razze vengono allevate in modo tale che riescono a malapena a respirare. Con l’amore per gli animali ha poco a che fare.»

Segnaposto – testimonianza in arrivo

Testo dell’iniziativa

Iniziativa sui cani

La Svizzera deve proteggere meglio le persone e gli animali dall’abbaiare, dai morsi e dagli escrementi dei cani. Anche i danni ambientali causati dai cani sono inutili ed evitabili. Così non si può andare avanti! Per questo lanciamo l’iniziativa popolare federale «Per una limitazione dei cani (Iniziativa sui cani)».

La Costituzione federale è modificata come segue: Art. 80a Detenzione di cani

Cpv. 1

La detenzione di cani da parte di privati è vietata. Sono altresì vietati la vendita e l’allevamento di cani destinati alla detenzione privata.

Spiegazione

I privati non possono più detenere cani. Affinché il divieto non venga aggirato, sono vietati anche la vendita e l’allevamento destinati alla detenzione privata. I cani da lavoro restano ammessi.

Cpv. 2

Sono esclusi dal divieto i cani impiegati o addestrati:
a. al servizio della polizia, dell’esercito, della dogana e della protezione dei confini;
b. nel salvataggio e nell’aiuto in caso di catastrofe;
c. come cani guida per ciechi o cani d’assistenza;
d. come cani da protezione delle greggi o cani da pastore nell’agricoltura;
e. come cani da caccia per l’esercizio della caccia.

Spiegazione

I cani da lavoro sono condotti da persone formate in un quadro chiaramente definito e non sono toccati dall’iniziativa, come pure i cani in addestramento per questi compiti.

Cpv. 3

La legge disciplina le condizioni per le eccezioni di cui al capoverso 2. Può prevedere ulteriori eccezioni, segnatamente per l’entrata temporanea con cani, per i rifugi per animali nonché per l’allevamento e l’addestramento dei cani di cui al capoverso 2.

Spiegazione

Il legislatore disciplina i casi di rigore, come i turisti in vacanza con il cane, i rifugi o le famiglie affidatarie che crescono cani guida per ciechi.

Cpv. 4

L’esecuzione delle prescrizioni compete ai Cantoni, per quanto la legge non la riservi alla Confederazione.

Spiegazione

La ripartizione delle competenze tra Confederazione e Cantoni non cambia. L’iniziativa crea però un quadro chiaro e uniforme in tutta la Svizzera per la detenzione privata di cani.

Disposizione transitoria

Art. 197

¹ Le disposizioni d’esecuzione relative all’articolo 80a entrano in vigore al più tardi due anni dopo la sua accettazione da parte del Popolo e dei Cantoni.
² I cani registrati nella banca dati nazionale dei cani al momento dell’accettazione dell’articolo 80a da parte del Popolo e dei Cantoni possono continuare a essere detenuti dai loro attuali detentori fino alla morte dell’animale.

Spiegazione

La limitazione non si applica subito e a nessuno viene tolto il cane. Questo periodo transitorio evita cambiamenti bruschi e permette a tutte le persone interessate di adeguarsi in modo equo e per tempo.

Domande e risposte

Domande e risposte

Che cosa chiede l’iniziativa popolare, e che cosa no?

Vogliamo ridurre la detenzione privata di cani. In questo modo proteggiamo meglio le persone, gli animali e l’ambiente dagli effetti negativi dei cani.

L’iniziativa non è un divieto assoluto. I cani di polizia, da salvataggio, i cani guida per ciechi e i cani da protezione delle greggi restano ammessi. I cani già registrati possono restare presso i loro detentori fino alla fine della loro vita. Sarebbe invece impedito che singole persone detengano cani in modo non coordinato, danneggiando così persone, animali e ambiente.

Devo separarmi dal mio cane?

No. I cani registrati nella banca dati nazionale al momento dell’accettazione dell’iniziativa possono restare fino alla morte presso i loro attuali detentori (vedi disposizione transitoria). Semplicemente non sarà più possibile acquistare nuovi cani a titolo privato.

Perché serve una regolamentazione nazionale?

Oggi le regole su obbligo del guinzaglio, imposta sui cani, liste di razze e smaltimento degli escrementi variano a seconda del Cantone e del Comune. Ne risulta un mosaico normativo. L’esperienza mostra che molti Comuni non riescono a far rispettare in modo coerente le regole esistenti, perché è ancora facile acquistare un cane, anche online e all’estero. Serve assolutamente una soluzione nazionale che crei certezza del diritto.

La maggior parte dei detentori di cani è rispettosa. L’iniziativa non va troppo lontano?

Anche se il 95 % delle detentrici e dei detentori rispetta l’obbligo di raccolta, come stima il settore7, con 515 000 cani restano a terra gli escrementi di circa 25 000 cani – ogni giorno, 365 giorni all’anno. I cani non abbaiano solo due notti all’anno, ma tutto l’anno.

Esistono già le stazioni Robidog e l’obbligo del guinzaglio?

Esatto. La collettività ha installato in tutta la Svizzera circa 30 000 sistemi Robidog7, regolarmente svuotati e riforniti di sacchetti dai servizi comunali. Solo a Frauenfeld questo lavoro costa circa 56 000 franchi all’anno9. Eppure escrementi e sacchetti pieni restano nei boschi, nei prati e sui sentieri. Quando la responsabilità individuale non funziona, serve una regola chiara.

Perché vengono limitati anche la vendita e l’allevamento?

Se la vendita non fosse anch’essa limitata, si rischierebbe che i cani continuino a essere acquistati nonostante il divieto. Inoltre molte razze soffrono di allevamenti estremi: si stima che la metà dei bulldog francesi venga operata per respirare meglio8. Dopo millenni di selezione, il cane non è più da tempo un animale naturale.

In che modo l’iniziativa protegge le persone?

Protegge dall’abbaiare, dai morsi e dagli agenti patogeni presenti negli escrementi. Sono particolarmente colpiti i bambini, gli anziani e le persone che hanno paura dei cani. Per loro un cane libero che «vuole solo giocare» è un vero peso.

In che modo l’iniziativa protegge gli animali?

I cani liberi inseguono i caprioli e disturbano gli uccelli che nidificano a terra. Il bestiame al pascolo, come mucche o pecore, è composto da animali da fuga che vengono spaventati. Gli escrementi nei prati da sfalcio finiscono nel foraggio invernale. E i cani stessi sono i più toccati dai procedimenti in materia di protezione degli animali10.

In che modo l’iniziativa protegge il nostro ambiente?

I cani mangiano carne che deve essere prodotta e trasportata. Secondo ESU-services, un cane di taglia media genera circa 950 kg di CO₂ equivalente all’anno2; la SRF paragona il suo impatto ambientale a un volo in Europa4. Tutti i fuochi d’artificio della Svizzera emettono circa 78 tonnellate di CO₂ all’anno3. A ciò si aggiungono circa 400 milioni di sacchetti di plastica all’anno6.

L’iniziativa limita la libertà personale?

L’iniziativa protegge la libertà di tutti, comprese le persone che soffrono per l’abbaiare, gli escrementi e la paura. Riteniamo questa limitazione proporzionata: i cani non vengono vietati per principio, ma solo dove sono detenuti in modo non coordinato e senza necessità.

I cani fanno parte della tradizione svizzera?

Tradizioni e usanze non sono immutabili, ma si evolvono nel tempo. Il San Bernardo resta un simbolo – sulle cartoline e in servizio come cane da salvataggio. Molti guardano volentieri i cani, senza doverne detenere uno.

Quali effetti ci aspettiamo sul turismo e sull’economia?

Ci aspettiamo effetti positivi: sentieri più puliti, quartieri più tranquilli e meno costi di pulizia per i Comuni. Per le persone che hanno paura dei cani, la Svizzera potrebbe diventare una destinazione più attraente.

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I formulari per le firme seguiranno dopo l’esame preliminare della Cancelleria federale. Possono firmare tutte le persone con diritto di voto in materia federale.

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Raccogli firme nel tuo Comune – al mercato, davanti al negozio del paese o alla capanna nel bosco. Un solo Comune politico per formulario.

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Associazione «Per una limitazione dei cani», [indirizzo da definire]

E ora, sinceramente

Perché un’iniziativa del genere? Perché questo sito?

Questo sito mostra cosa succede quando si giustifica un altro divieto con gli stessi argomenti con cui oggi si vogliono vietare i fuochi d’artificio. Si tratta del senso e del non senso dei divieti.

Chi c’è dietro questo sito

Sono un pirotecnico professionista. La mia passione per i fuochi d’artificio è nata quando avevo circa sei anni. Le mie prime formazioni le ho svolte all’inizio degli anni 2000, tra cui un corso di accensione presso Hamberger. Quando leggi e prescrizioni sono diventate sempre più severe, ho completato le nuove formazioni FWA e FWB e ho professionalizzato ulteriormente il mio lavoro. Oggi organizzo una volta all’anno uno spettacolo pirotecnico musicale professionale per un comune svizzero.

In realtà non ho rancore verso chi tiene cani. Anche se nel mio quartiere i cani abbaiano spesso, a volte anche di notte, e anche se nel bosco trovo continuamente sacchetti Robidog abbandonati: sono piuttosto tollerante e non mi sarebbe mai venuto in mente di promuovere un’iniziativa del genere.

Ma dopo l’odio che i sostenitori dell’iniziativa sui fuochi d’artificio mi hanno rivolto sui social media, dopo tutte le informazioni false e dopo affermazioni come quella secondo cui noi pirotecnici odieremmo gli animali, non ne sono più così sicuro. Forse è davvero arrivato il momento di affrontare quei padroni di cani che pretendono continuamente tolleranza dagli altri. Perché ce ne sono parecchi che non hanno il controllo del loro animale, lo trascurano o chiedono molta tolleranza senza mostrarne a loro volta.

Io non guadagno nulla con i fuochi d’artificio. Negli ultimi 20 anni ho spesso organizzato a titolo volontario un fuoco d’artificio artistico sincronizzato con la musica per la festa nazionale o in occasione di un falò d’altura nel mio Comune. Il Comune ha sempre pagato una parte del materiale, il resto è stato raccolto con donazioni, e io stesso ho sempre aggiunto qualcosa di tasca mia, per rendere possibile un fuoco d’artificio bello e sicuro.

A ciò si aggiungono circa 5000 franchi per i corsi e circa 15 000 franchi per materiale riutilizzabile e apparecchi d’accensione, anch’essi di tasca mia. In totale circa 20 000 franchi per il mio hobby e per fare felice la gente del mio Comune.

In tutto questo tempo non c’è mai stato un infortunio, un incendio o altro di simile, e il luogo è sempre stato lasciato pulito. Tutte le prescrizioni di legge sono state rispettate. Mantenevamo grandi distanze dai boschi e dalle persone, e il Comune informava prima tutto il paese con un volantino. La sicurezza di persone, animali e natura è sempre stata al primo posto. Il fuoco d’artificio ha anche fatto sì che nel Comune si accendessero molti meno fuochi privati: tutti gli appassionati hanno potuto ammirare il mio fuoco d’artificio alla festa nazionale ufficiale.

Non sono quindi il nemico di chi vuole vietare i petardi. Ma ho l’impressione che queste persone mi vedano come un nemico. Questo mi rattrista, e mi fa arrabbiare.

Dove si traccia il limite?

Passa con il mouse su una domanda o toccala: vedrai come si colloca rispetto ai fuochi d’artificio. Tutti i dati si riferiscono alla Svizzera.

A confronto: tutti i fuochi d’artificio della Svizzera, all’anno

CO₂
circa 78 t
Polveri fini PM10
circa 320 t (2 %)
Rifiuti
circa 1300 t
Feriti
circa 230*
Incendi di edifici
circa 93

* Sono contate solo le persone che lavorano, coperte dall’assicurazione contro gli infortuni, ferite per lo più per proprio comportamento scorretto, quindi soprattutto durante accensioni private. Tra i pirotecnici professionisti si tratta di pochi casi isolati all’anno.

Fonti: UPI 2025 (feriti) · SRF/UFAM (CO₂, polveri fini) · Messaggio del Consiglio federale, citato dall’iniziativa sui fuochi d’artificio (rifiuti, incendi 2018–2022)

  • È giusto vietare i fuochi d’artificio a tutti perché alcuni non hanno riguardo e non rispettano le regole?
  • CO₂
    Circa 489 000 t all’anno (515 000 cani × 950 kg). È circa 6300 volte più di tutti i fuochi d’artificio, cioè oltre il 600 000 % in più.
    Infortuni
    Oltre 7000 incidenti con cani segnalati in un anno, circa 30 volte più dei circa 230 lavoratori feriti da fuochi d’artificio. Tra i pirotecnici professionisti: pochi casi isolati all’anno.
    Rifiuti
    Circa 400 milioni di sacchetti di plastica (800 t) all’anno, più gli escrementi stessi, ogni giorno.
    Rumore
    Abbaiare 365 giorni all’anno, anche di notte. I fuochi d’artificio scoppiano due sere.

    Fonti: Statista/VHN · ESU-services via CORRECTIV · SRF · zentralplus

  • CO₂
    Trasporto di persone su strada: 10,6 mio. t (2022). È circa 135 000 volte più di tutti i fuochi d’artificio (oltre 13 mio. % in più).
    Infortuni
    214 morti e 3935 feriti gravi sulle strade (2025).
    Rumore
    Rumore stradale 365 giorni all’anno, giorno e notte.

    Fonti: UFAM, dati chiave gas serra · USTRA

  • CO₂
    Traffico aereo internazionale dalla Svizzera: circa 5 mio. t all’anno. È circa 64 000 volte più di tutti i fuochi d’artificio (oltre 6 mio. % in più).
    Rumore
    Rumore degli aerei ogni giorno sopra i quartieri attorno agli aeroporti.

    Fonte: UFAM

  • CO₂
    Edifici, soprattutto riscaldamenti a olio e a gas: 9,4 mio. t (2022). È circa 120 000 volte più di tutti i fuochi d’artificio.
    Polveri fini
    I riscaldamenti a legna causano circa il 15 % delle PM10 in Svizzera, circa sette volte più dei fuochi d’artificio (2 %). Per tutto l’inverno.

    Fonti: UFAM, dati chiave gas serra · UFAM, riscaldamento a legna

  • Rifiuti
    Openair Frauenfeld 297 t, Paléo 299 t, Gurtenfestival 97 t, Street Parade circa 90 t. Solo questi quattro eventi: oltre 780 t, circa il 60 % di tutti i rifiuti da fuochi d’artificio della Svizzera.
    Rumore
    Bassi per più giorni, fino a notte fonda.
    CO₂
    Viaggio di centinaia di migliaia di visitatori, voli degli artisti.

    Fonti: SRF 3 (2019) · SRF (2025)

  • Fauna
    In Svizzera i gatti uccidono ogni anno circa 30 milioni di uccelli e mezzo milione di rettili e anfibi. I fuochi d’artificio spaventano la fauna due sere, i gatti cacciano ogni giorno.
    Rifiuti
    Escrementi di gatto nelle sabbiere, negli orti e nei giardini dei vicini.

    Fonte: swissinfo

  • CO₂
    Circa 2 milioni di gatti × 390 kg = circa 780 000 t all’anno. È circa 10 000 volte più di tutti i fuochi d’artificio (circa 1 mio. % in più).
    Rifiuti
    Lettiera per gatti in quasi un’economia domestica su tre, ogni settimana.
    Fauna
    Circa 30 milioni di uccelli uccisi all’anno.

    Fonti: swissinfo · ESU-services via CORRECTIV · UFAM

  • Ambiente
    Un cavallo pesa ogni anno sull’ambiente quanto circa 23 500 km in auto. Solo i circa 80 600 cavalli e asini delle aziende agricole corrispondono a quasi 1,9 miliardi di chilometri in auto.
    Nel quotidiano
    Un cavallo aumenta di oltre un terzo l’impatto ambientale della sua detentrice o del suo detentore.

    Fonti: ESU-services · t-online · Agristat 2025

  • Rifiuti
    Carnevale di Basilea 2025: 350 t di coriandoli e rifiuti in tre giorni. Una sola città produce così oltre un quarto di tutti i rifiuti da fuochi d’artificio della Svizzera.
    Rumore
    Tamburi, ottavini e Guggenmusik fino al mattino.

    Fonte: Cantone di Basilea Città

  • Rumore
    Rintocchi delle ore e scampanii 365 giorni all’anno, in molti luoghi anche di notte.
    CO₂ e rifiuti
    Praticamente nessuno. Eppure disturbano alcuni, eppure le difendiamo come tradizione. Esattamente come i fuochi d’artificio del 1° agosto.

I pirotecnici professionisti non sono quelli dei petardi

I pirotecnici professionisti lavorano già oggi con condizioni severe: autorizzazioni, distanze di sicurezza, sbarramenti, valori limite in decibel e obbligo di corso e d’esame con licenza.

Ha senso accettare un’iniziativa che colpisce più duramente proprio queste persone e vieta il mestiere di chi non causa il problema?

I fuochi d’artificio che scoppiano al suolo e i petardi di grandi dimensioni sono già vietati in Svizzera, come pure la fabbricazione privata di fuochi d’artificio. Eppure petardi di questo tipo scoppiano ogni 1° agosto e ogni San Silvestro. Vengono già oggi spesso importati illegalmente o costruiti in casa. Ma non dai pirotecnici professionisti: rischieremmo la nostra licenza. Chi oggi accende petardi illegali non si preoccuperà nemmeno di un nuovo divieto.

Fonte sui divieti esistenti: fedpol, articoli pirotecnici

L’iniziativa sui cani sarà depositata?

Che l’iniziativa sui cani venga depositata o meno dipende molto dal fatto che potremo continuare a realizzare fuochi d’artificio professionali. Dipende quindi dall’accettazione dell’iniziativa sui fuochi d’artificio e dalla sua attuazione.

Il lavoro preparatorio per una tale iniziativa è fatto. Se la porterò avanti io stesso, al momento non è chiaro. Qui voglio innanzitutto avviare la discussione. In futuro potrei cedere il dominio a un comitato d’iniziativa o a un’associazione, a persone più direttamente toccate.

A causa dell’odio e degli attacchi dei sostenitori dell’iniziativa sui fuochi d’artificio, la mia tolleranza verso chi tiene cani ha già sofferto enormemente. E se questa iniziativa dovesse rendere impossibile la mia passione, il fuoco d’artificio della nostra festa nazionale, dedicherò il tempo così liberato a un’iniziativa analoga, o almeno ne sosterrò una.

Soprattutto perché il comitato d’iniziativa continua a far credere agli aventi diritto di voto che i fuochi d’artificio professionali resterebbero possibili e che si tratterebbe solo di limitare petardi e rumore. È fuorviante: il testo dell’iniziativa vieta la vendita e l’uso di tutti i fuochi d’artificio che producono rumore, compresi quelli professionali. Le eccezioni sono previste solo su richiesta al Cantone e solo per manifestazioni di importanza sovraregionale. Nulla garantisce che il fuoco d’artificio della festa nazionale di un Comune come il nostro vi rientri. E anche la sopravvivenza del settore pirotecnico è incerta: persino i promotori scrivono, sulla base del messaggio del Consiglio federale, che i commerci specializzati e le ditte che realizzano fuochi d’artificio professionali sarebbero particolarmente colpiti.

Non sono a favore dei petardi. Ma sono contro la punizione e la diffamazione di innocenti e contro il divieto di un mestiere tradizionale.

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